Jugendsozialarbeit
Träger der Jugendsozialarbeit an der Grund- und Mittelschule St. Georg in Bad Aibling ist die Diakonie Rosenheim, Jugendhilfe Oberbayern.
Artikel zum Elterninfoabend:
Im digitalen Dauerstress: Der richtige Umgang mit dem Smartphone
Angestoßen vom Elternbeirat und organisiert von den Jugendsozialarbeiterinnen Romy Mahrla-Röös und Franziska Wörndl (Diakonie Rosenheim) lud die St.-Georg-Schule Bad Aibling am 6. Mai zu einem Elterninfoabend zum Thema „Im digitalen Dauerstress: Der richtige Umgang mit dem Smartphone“ ein. Der Referent Christoph Simbeck von Neon – Prävention und Suchthilfe informierte die anwesenden Eltern kurzweilig und anschaulich über das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen, erklärte die Prozesse kindlicher Entwicklung und welche Bedeutung digitalen Medien darin zukommt, und machte nicht zuletzt die Folgen exzessiver Mediennutzung deutlich. Ein besonderer Fokus wurde auf hilfreiche Tools und konkrete Tipps zum Umgang mit digitalen Medien in der Erziehung und der Familie gelegt. Auch Beratungsangebote, wie das regelmäßige Online-Digitalcoaching für Eltern von Neon in Kooperation mit der Erziehungsberatungsstelle Rosenheim (weitere Infos und Anmeldung auf der Homepage von Neon), wurden vorgestellt.
Alle Interessierten finden hier den Link zur PowerPoint-Präsentation:
https://workdrive.neon-rosenheim.de/external/1f43fefeb9855e24acca0c97afa9fb936c384ce192a3cde1202ba950ca2156c5
An wen richtet sich das Beratungsangebot?
Jugendsozialarbeit an Schulen richtet sich nach §13 SGB VIII an Kinder und Jugendliche, die besondere Unterstützung bei schulischen, persönlichen oder familiären Problemen benötigen.
An die Schüler*innen:
- bei Konflikten in der Familie oder im Freundeskreis
- bei persönlichen Problemen
- bei Schwierigkeiten in der Schule
- beim Übergang
Kindergarten – Grundschule
Grund- und Mittelschule – weiterführende Schulen
Mittelschule – Beruf
An die Eltern und Erziehungsberechtigten:
- Unterstützung bei Erziehungsfragen
- bei der Vermittlung in außerschulische Einrichtungen und Beratungsstellen
- beim Kontakt zwischen Elternhaus und Schule
An die Lehrer*innen:
- bei sozialer Gruppenarbeit
- bei der Unterstützung in Einzelfällen
- zur Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen
Die Inhalte der Gespräche werden vertraulich behandelt und unterliegen der Schweigepflicht. Die Beratung ist kostenlos.
Wie arbeitet die Jugendsozialarbeit?
Jugendsozialarbeit an Schulen bildet eine Brücke zwischen Schule, Familie, Jugendhilfe und Gemeinwesen. Dies geschieht durch:
Einzelfallhilfe:
In Einzel- oder Gruppengesprächen werden gemeinsam Lösungswege bei persönlichen Fragen oder Problemen erarbeitet.
Sozialpädagogische Gruppenarbeit und Trainingskurse:
- zur Stärkung sozialer Kompetenzen insbesondere der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
Elternarbeit:
- zur Klärung von innerfamiliären Fragen oder Problemen
- zur Entwicklung gemeinsamer, tragfähiger Lösungswege
Je nach Bedarf werden weitere Unterstützungsmaßnahmen vermittelt.
Netzwerkarbeit und Koordinierung:
Die Vernetzung mit anderen Institutionen und Einrichtungen ist wichtig. Bei Bedarf werden zusätzliche passgenaue Unterstützungsmöglichkeiten gefunden und die Schülerinnen und Schüler gegebenenfalls begleitet.
Ansprechpartnerin der Grundschule
Romy Mahrla-Röös Sozialpädagogin (B.A.) Büro-Öffnungszeiten: St.-Georg-Schule: Montag + Freitag von 08:00 - 13:00 Uhr Willing: Dienstag + Donnerstag von 08:00 - 13:00 Uhr und nach Vereinbarung Telefon: 0162 - 10 31 202 mailto:romy.mahrla-roeoes@jh-obb.de |
|
Ansprechpartnerin der Mittelschule
Franziska Wörndl Master Erziehungs- und Bildungswissenschaft Schwerpunkt Sozialpädagogik (Uni) Büro-Öffnungszeiten: An Schultagen in der Regel vormittags ab 8:00 Uhr und nach Vereinbarung Telefon: 08061 - 93 83 07 mailto:franziska.woerndl@jh-obb.de |